Diagnose bei Gicht: Blutuntersuchung

  

Die Diagnose der Gicht wird in vor allem mithilfe einer Blutuntersuchung gestellt.

Bei dieser Blutuntersuchung wird der Wert der Harnsäure im Blut bestimmt.

Liegt der Harnsäurewert über 6,5 beziehungsweise 7,0 mg/dl, liegt eine Hyperurikämie vor. Eine solche Hyperurikämie sollte man im Auge behalten und den Wert regelmäßig neu überprüfen, um zu sehen, ob sich die Werte verschlechtern oder wieder verbessern.

Zudem ist eine medikamentöse Behandlung und eine Umstellung der Ernährung sinnvoll, damit die Gicht nicht ausbricht.

Steigen die Harnsäurewerte über 8 oder gar 9 mg/dl ist in Kürze mit einem Gichtanfall zu rechnen. In diesem Fall ist eine Behandlung und Ernährungsumstellung unbedingt nötig, damit man den Gichtanfall verhindern kann.

Bedeutung der Harnsäure-Spiegel-Werte
> 6,5 (7) mg/dl Hyperurikämie
> 8 mg/dl Gichtanfall droht

Blutuntersuchung während eines Gichtanfalls

Die Harnsäurewerte während eines akuten Gichtanfalls sind oft relativ niedrig.

Das liegt daran, dass sich die Harnsäure in diesem Fall bereits in den Gelenken abgelagert hat und daher nicht mehr in übergroßer Menge im Blut zu finden ist.

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