Gicht heilen: Heilfasten |
||
|
Mit Heilfasten lassen sich die Gichtprobleme schnell lindern. Aber nur wenn dem Heilfasten eine Ernährungsumstellung folgt, kann der Erfolg von langer Dauer sein. Heilfasten ist nicht ohne Risiko: In der Zeit des Heilfastens steigt leider der Harnsäurespiegel an und es besteht die Gefahr eines Gichtanfalles, weil durch den Gewebeabbau vermehrt Purine und damit Harnsäure anfallen. Daher muss in der Fastenzeit viel getrunken (mindestens 3 Liter) und der Harnsäurespiegel ärztlich überwacht werden. Bei dem Heilfasten sollte keine schnelle und starke Gewichtsreduktion angestrebt werden, da neben der Harnsäureprobleme auch die Muskeln schneller als das Fett abgebaut werden und der gefürchtete JoJo-Effekt droht. Schliesslich bedeutet weniger Muskelmasse auch weniger Energieverbrauch, d.h. man wird mit der gleichen Essensmenge schneller dick. Ärztliche Hilfe: Oft wird in der Fastenzeit mit einer Allopurinol-Medikation Gichtanfällen vorgebeugt. Dieses Mittel hat aber einige Nebenwirkungen es kann sogar Gichtanfälle auslösen und darf auch nicht bei Gichtanfällen eingenommen werden. Daher wird von Ärzten oft von Heilfasten abgeraten. Wichtig: Als Gichtpatient keine Null-Diät, Fasten oder Heilfasten ohne ärztliche Kontrolle! Tipp: Wer nicht auf schnelle und risikoreiche Erfolge aus ist, kann ohne Fastenkur direkt eine Ernährungsumstellung vornehmen.
|
||
|
| ||